Abenteuer

 

„ABENTEUER“

Ich mache mich jetzt auf die Reise,
auf meine Art und Weise -
zu der Qualität,
die hinter dem Wort Abenteuer steht.
Begleiter für die Reise lade ich jetzt ein,
einen der mich führt, wer möchte dass sein?
Wer zeigt sich mir - hierfür?
Ein Specht ist da und sagt zu mir ja,
führen will ich dich,
zu der Qualität des Abenteuers und dem was ihr entspricht.
Ich danke dir Specht.
Nun lade ich auch ein,
einen Begleiter der für die Reise zum Schutze soll sein.
Es ist ein Schild dass mich umgibt,
fast wie ein Panzer einer Schildkröte aussieht.
Ich danke dir für den Schutz, den du mir gibst.
Die Absicht ist: „der Qualität des Abenteuers zu begegnen!“
Die Reise beginnt im Medizinrad, die Begleiter der Himmelsrichtungen stehen an ihrem Platz,
die Elemente sind präsent, ich und meine Begleiter stehen in der Mitte und der Osten lädt uns ein bei ihm die Reise zu beginnen, wir gehen Richtung Osten, der aufgehenden Sonne entgegen, nicht wissend wohin der Weg uns führt.
Ein Schritt nach dem anderen, ich bin barfuß und spüre Sand unter meinen Füßen, spüre wie bei jedem Schritt, die trockenen Sandkörner durch meine Zehenspalten rutschen, schau dabei zu Boden. Noch keine Ahnung, wenn ich meinen Blick hebe, was ich dann sehe. Ich wage es noch nicht ganz, da ich dieses Schritt für Schritt und das wohlige Gefühl gerade so genieße. Auch eine angenehme Wärme umgibt mich. Jetzt passiert erstmal nicht mehr und nicht weniger!
Ich genieße meine Begleitung, der Specht der auf meiner Schulter sitzt und das Schild das mich einhüllt. Doch fühlt sich jeder Schritt entspannt und neu an, wenn ich Fuß um Fuß auf den Boden setzte. Auch langsam merke ich, dass sich die Beschaffenheit des Bodens verändert, es wird feuchter, es ist unglaublich wie intensiv ich dass über meine Füße spüren kann. Meine Füße passen sich irgendwie so an, dass es sich wohlig anfühlt, auch in der Veränderung. Jetzt gehe ich über Feuer, nicht schneller nicht langsamer, im gleichen Tempo als zuvor, Schritt für Schritt, mit dem Blick nach unten.
Ist dass Abenteuer?
Das Feuer verbrennt mich nicht, ich nehme die Wärme wahr und es ist wunderbar. Die Flammen züngeln zwischen meinen Zehen heraus, rund um den Füßen - Feuer, lebendig, nährend, wärmend, lustvoll, spielend. Ich bin ganz im staunen, bestaunen!
Mit allen Sinnen bin ich hier und bringe es zugleich hier aufs Papier.
Ich höre Wellen, die sich brechen, ich höre sie nur und sehe sie nicht. Auch die aufgehende Sonne seh ich nicht, doch das Licht dem entspricht, das Licht das auf meine Füße fällt.
Ich gehe wieder auf Sand, feinkörnigen trockenen  Sand. Mein Verstand würde jetzt sagen, ich bin am Strand.
Doch trotzdem bin ich mir nicht sicher und merke gerade es ist auch nicht wichtig. Denn mein Fokus liegt nach wie vor auf die gleichbleibende Bewegung meiner Füße. Schritt für Schritt, doch da im gleichen Augenblick, merke ich wie sie sich gleich schneller bewegen möchten und das tun sie nun auch. Ich lauf und mein ganzer Körper bewegt sich mit, doch mein Blick, ist noch immer auf meine nun laufenden Füße gerichtet. Ich sehe nicht wohin ich lauf, irgendwie im Vertrauen, dass der Weg frei ist, dahin wo ich gerade lauf, gefühlt geht es gerade aus. Ich lauf jetzt einfach mal.
Lieber Specht an meiner Seite, führst du mich?
Hast du alles im Blick, den ich selbst sehe nicht, was vorne ist und was liegt hinter mir zurück!
„Bleib im Vertrauen, auf mich kannst du bauen!
Jeder Schritt dient dir im Abenteuer Leben, auch wenn du nicht weißt wohin, macht alles einen Sinn! Dass ist Abenteuer, offen und vertrauensvoll, immer wieder Neubeginn, nicht zu wissen wohin und ob dies oder jenes macht irgendeinen Sinn!“
Langsam merke ich wie sich die Geschwindigkeit wieder verringert.
„Vertraue deinem eigenen Rhythmus, wobei dabei kein anderer mit muss, geschweige dem du eines anderen Rythmuses folgst“
Gemächlich schreite ich jetzt weiter dahin, noch immer nicht wissend wo ich gerade bin. Doch dass ist auch egal, solange ich ganz bei mir bin.

DANKE! an alle!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0