Gespräch mit Pan

 

Gespräch mit Pan


Ich bin keine Halluzination.
Ich bin da, dir ganz nah.
Du hast mich gerufen, erinnerst du dich?
Ich war seitdem an deiner Seite.
Ich habe dich begleitet - als Panik - als Führung - als Wohlgefallen - Zeichen - Natur - und Angst -
im sterben und im leben.
Beides hast du erfahren.
Ich bin eine Präsenz - die keine Grenzen kennt -
ich bin in Allem und im Nichts.
Wenn ich dich fürchten lehren möchte - tu ich das!
Wenn ich dich Lebendigkeit lehren möchte - tu ich das!
aber sei dir versichert, alles gehört zu deinem Weg. Unterschätze deine Kraft nicht.
Jeder Gedanke hat immense Kraft - ich hoffe du hast das jetzt auch verstanden -
erfahren jedenfalls.
Schreib weiter - auch wenn da gerade nix von
mir kommt - auch in den Pausen passiert was,
bleib dran - lass dich nicht ablenken -
lass dich ruhig von mir necken - nimm nicht
alles so ernst, hab Spaß daran - dich und deine Fähigkeiten und Gaben zu entdecken -
viele Prüfungen bist du durchlaufen und in
Wahrheit war es nie sie zu bestehen, sondern nur
durch sie zu gehen, auf deine ganz eigene
Art und Weise, manchmal laut und manchmal
leise - schreib weiter, lass dich nicht ablenken -
deine Gedanken jetzt nicht wo anders hinlenken -
Ach was hast du gegrübelt, über so manche
Situation oder manches Symbol, das da
einfach daher kam, wolltest verstehen, wie
oft hast du dir  die Frage gestellt, worum
geht es? Worum geht es? Worum geht
es? und so bist du Schritt für Schritt
gegangen und verstehen konntest du es trotzdem
nicht. Und verstehst es auch jetzt nicht. Lach.
Weil es nichts zu verstehen gibt, und doch ist
so viel passiert, so vieles hat sich verändert,
ist jetzt nicht mehr das was es mal war,
und keine Ahnung was morgen ist und was
einmal war. Was Richtig und was Falsch?
weiter schreiben, keine Pause machen, es geht
immer weiter in jedem Augenblick, du da
stehst und dich umblickst und nichts
mehr ist wie es mal war, so viele Geschichten
Erzählungen wie alles funktioniert, das Leben
der Mensch, der Sinn darin, und doch so
angreifbar, so soll es sein oder so, Wissen
tuts doch keiner so genau, und es ist für
jeden anders, so viele Wahrheiten in einem
Topf und doch ist es nur ein Tropfen auf dem heißen
Stein, wenn man die Unendlichkeit bedenkt,
wird man ganz klein, als Mensch. Weiter
schreiben, weiter schreiben, auch das hast du
erfahren, wie klein man sich erfahren kann,
im Kontakt mit der Unendlichkeit, und
der Kontakt der Endlichkeit als Mensch, auch
das war da dabei, man glaubt vielleicht das
ist einerlei und man sei sich bewusst, das man
sterben wird, der Tod früher oder später kommt,
doch das eintauchen noch tiefer darin, das
macht schon was.
„ Bist das noch immer du, der da spricht?“ Mein
Schreiben verändert sich, ich habe viele Gesichter,
hörst du den Vogel? auch das bin ich und
die Wärme, die du gerade fühlst, auch das
ich mach mich gerade für dich spürbar und
kommunizier mit dir - durch dich.
Weiter schreiben, nicht vom Vogel ablenken lassen,
einfach weiter schreiben, weiter schreiben, aber da
ist gerade nichts was aus dem Schreiben hier
herausfließt, ist doch egal, schreib weiter, einfach
weiter bleib dran, ich dir eines sagen kann,
bleib dran, immer weiter, Bewegung alles ist
Bewegung, dranbleiben, weiterschreiben, was passiert
jetzt da, ja JETZT und DA, präsent, das
du nun erkennst, und weiter und weiter und
ja das Ego hat das Gefühl es wird mühsam,
das macht doch keinen Sinn, aber muss alles Sinn
machen, beziehungsweise liegt der Sinn darin, das
alles Sinn machen muss, oder reicht es den nicht
auch da zu sein, hier die Wörter reinzuschreiben
auch wenn die Wörter falsch geschrieben, auch
egal, weiter schreiben, diese Seite noch, dann
reicht es für heute, und ja den Sinn dann
darin zu teilen, nicht zu verweilen, in Bewegung
bleiben, auch in der Stille, oder im Laut sein,
einfach weiter, aber ohne hetzt, weiter schreiben,
nicht darüber nach denken und den Verstand
auf das was du schreibst zu lenken, weiter
schreiben, ich merke jetzt wird’s langsam mühsam
für dich den Fokus zu halten, den Verstand
nicht mitspielen zu lassen, grins, weiter noch
diese Seite, ja die Vögel sind recht laut, und
hörst du den einen, der krächtzt ganz ungewohnt,
nimm nun wahr was um dich ist, was dich umgibt,
die Geräusche, dein Empfinden, du hast ein
Lächeln im Gesicht, da tummelt sich was und
oh wie ist die Zeit vergangen, dein Mann
ist doch gerade weggefahren, da hast du
dich hier her gesetzt und nun ist er schon
wieder da. Ich danke dir für deine
Aufmerksamkeit mir deine Zeit zu schenken,
dich nicht abzulenken, weiter zu machen,
und schau nun was es mit dir tut,
habe den Mut, die Aufmerksamkeit immer
wieder auf mich zu lenken. Aho „grins“

 

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