...Gefühle...

Ich war noch nie so stark mit meinen Gefühlen verbunden wie in diesem Jahr.

 

Ich weine, weil ich berührt bin, so tief berührt in meinem Herzen, dass es sich nicht beschreiben lässt, die Tränen kullern mir über die Wange, diesem wunderbaren Gefühl, der tiefen Verbundenheit und Präsenz.

 

Ich schluchze, weil Trauer/Traurigkeit aus mir bricht, zusammengekauert auf Mutter Erde, den Geruch der Erde in meiner Nase, mich fallen lassend, hingebend, alles aus mir rausbrechen lassend, was auch immer das ist.

 

Ich schreie, weil ich wütend bin, all meine Wut bricht aus mir, ich wusste gar nicht das ich so schreien kann, ich wusste nichts davon, das da so viel Wut in mir wütet.

 

Ich lasse mich fallen, auf den Boden, gebe mich dem Gefühl der Erschöpfung hin. So viel Schwere liegt auf mir, mich zieht es hinunter auf den Boden, bin so müde, müde des ewigen getrieben seins.

 

Ich tanze, gebe dem Gefühl der Freude und Leichtigkeit Ausdruck, mein Körper bewegt sich wie von selbst. Ich lache, ich bewege mich, spüre die Freude im ganzen Körper, mein Körper lacht.

 

Ich male, ein Blatt Papier vor mir, Vielfältigkeit der Farben, Pinsel, Finger, Stifte gleiten über das Papier. Gefühle fließen, sich ergießen, ohne ein bestimmtes Ziel, ohne Erwartung. Einfach Farben auf einem Blatt Papier.

 

Spüren, fühlen ob Sonne auf der Haut, ob Kälte im Herzen, ob Kälte auf der Haut und Sonne im Herzen - 

ob Leichtigkeit und Freude - ob Angst und Schmerz

 

Lebendigkeit - sich vom Leben berühren lassen

 

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