...mit der Spinne - ich beginne...

 

Heute zeigt sich die Spinne, die Weberin, sie webt die Fäden und macht Dich drauf aufmerksam, sieh sie Dir genau an, auf welchen Fäden bleibst du kleben, welche fordern Energie von dir, den Weg fortzuführen oder das nur beschwerlich. 

Was ist der rote Faden, der Dich durch dein Leben führt?

Kannst Du es erahnen, erfühlen, erspüren, welchen Weg es gilt nun fortzuführen?

Bitte die Spinne als Unterstützung und als Geleit, bist Du nun dafür bereit?

Frage Sie, welchen Pfad gilt es jetzt zu verlassen, welche Fäden neu zu verweben.

In ein großes Netz sind wir eingebunden, manchmal ist die Sicht darauf ganz klar und manchmal wirkt es verwirrt und verwunden.

Die Spinne die jetzt zu mir spricht, sagt:

Lauf drauf, das Leben erst so richtig beginnt, wenn du deinen Faden selber spinnst. Nimm die Fäden selbst in die Hand, lass dich nicht von Außen dirigieren, spür tief in dich hinein und du wirst aus dir selbst heraus agieren.

Lausche auf die Stimme in dir drinnen.

Was brauchst du jetzt und was darf gehen? Das Leben besteht aus werden und vergehen. Wichtig ist nur was ist jetzt dran, erinnere dich immer wieder selbst daran.

Fühle, spüre alles was gerade da ist und lass es einfach mal da sein. Knoten lösen sich oftmals ganz von selbst auf und das Leben nimmt dann wieder seinen Lauf. Manchmal ist es nur ein Gefühl davon zu stagnieren, dass versuchen wir dann oftmals zu negieren, doch unterschätze nicht das Ruhen lassen oder wie man so schön sagt, einfach einmal darüber schlafen.

Ob klein ob groß ich bin famos, stetig webe ich mein Netz ob zu binden, zu beschützen oder einfach dich gefangen zu erdrücken. Kann auch lockern die Knoten und mich frei bewegen auch außerhalb des Netzes. Kann immer wieder neu beginnen, ein neues Netz zu spinnen. Nähre mich mit dem was ich gefangen, mir ist in das Netz gegangen.

Bin ein weises, altes Wesen, versteh die Ordnung die Struktur die hinter allem liegt, führe sorgfältig und genau den Faden, hinter allem liegt ein Sinn, der auf Größerem beruht.

Da gibt es eine große Kraft, in dir, in mir in allem, lässt du diese durch dich durch, spinnst du selber den Faden, für dich und was zum höchsten Wohle von allem ist.

Du webst auch Fäden, indem du wie jetzt die Wörter aneinander reihst und dadurch Sätze spinnst, die aus dem lauschen deinem Herzens, den Geschichten die ich zu erzählen habe, dadurch verhilft sie nach Außen zu tragen.

So machst du mich und was ich zu sagen habe sichtbar in der Welt und kannst berühren was berührt werden möchte.

Lass einfach durch dich fließen, wie mein Faden durch mich fließt und so etwas erschaffen wird, was vorher noch nicht war da.

Mach sichtbar was alles im Inneren ist schon da und sich möchte in die Welt ergießen, lass einfach aus dir fließen...

Die Muse hat mich nun geküsst, ich bin entzückt und auch ver-rückt.

Lass es raus, was sich will aus dir ergießen, lass es in die Welt hinaus fließen...

Lass es raus, sprich es aus, nimm es auf!

 

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